Was genau macht ein gutes UX-Design aus? 4 Merkmale, die wirklich zählen 🔍

Gutes Design ist leicht zu erkennen, aber oft schwer zu fassen. Die Qualität einer User Experience definiert sich nicht durch eine einzige Eigenschaft, sondern durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.

Hier sind die vier entscheidenden Merkmale, die ein wirklich gutes UX-Design ausmachen:

1. Brauchbarkeit 🛠️
Ein brauchbares Produkt hat eine klare Struktur und ist einfach zu bedienen. Das Design macht den Zweck sofort verständlich, und Nutzer können ihre Aufgaben mühelos erledigen.

Beispiel: Eine Airline-App mit einem Buchungsbereich direkt auf der Startseite, der schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen bietet.

2. Gleichberechtigung ⚖️
Ein gerechtes Design berücksichtigt Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Hintergründen. Es geht über Gleichheit hinaus und stellt jedem die Tools zur Verfügung, die er individuell benötigt.

Beispiel: Eine Messaging-App mit Emojis verschiedener Hautfarben und geschlechtsneutralen Avatar-Optionen.

3. Angenehme Nutzung 😊
Ein angenehmes Design schafft eine positive Verbindung zum Nutzer. Es muss nicht unbedingt Spaß machen, damit es funktioniert, aber es wertet ein funktionales Produkt auf.

Beispiel: Personalisierte Empfehlungen in einer Streaming-App oder individuelle Anpassungsmöglichkeiten.

4. Nützlichkeit 🎯
Ein nützliches Produkt löst konkrete Probleme der Nutzer. Nicht zu verwechseln mit Brauchbarkeit – ein Produkt kann einfach zu bedienen sein, ohne wirklich nützlich zu sein.

Beispiel: In einer Banking-App sind Funktionen wie Geldtransfers zwischen Konten und Rechnungszahlung wesentliche Elemente der Nützlichkeit.

Welches dieser vier Merkmale ist dir bei der täglichen Nutzung digitaler Produkte schon aufgefallen?

Sebastian Thönnes, Webdesigner und User-Interface-Designer

Über den Autor:
Sebastian Thönnes

„Er ist ein genialer Künstler.“

Sagt zumindest meine Grundschullehrerin! 😁

Wo wir gerade so nett im Gespräch sind: Hi, ich bin Sebastian!
Web- und UI-Designer.

Und eben genialer Künstler. Klar.

Als Kind habe ich schon die Welt mit Matschburgen verschönert – heute mache ich genau das mit Webseiten.

Ich begann 2001 mit meiner Website-Premiere samt Hamster-Dance-GIFs und dazugehörigem Sound. Ein Meisterwerk!

Und auch, wenn die Hamster-Dance-GIFs heute fehlen, bin ich nach wie vor begeistert von Web- und UI-Design. Von den Möglichkeiten.

Dem Privileg, gestalten zu dürfen.

Ich kann 08/15-Leistungen dabei nicht ab, setze immer auf Individualität.
Und präsentiere auch nur das, wohinter ich zu 100 % stehe.