Wie funktioniert eine gelungene NutzerfĂŒhrung? Phase 1: Hygienephase đŸ§Œ

In der Hygienephase werden Störfaktoren eliminiert, die dem spÀteren Benutzererlebnis im Weg stehen können.

Wer im Möbelhaus vor dem Einkauf etwas essen kann, geht entspannter Möbel einkaufen. Selbst wenn ich keines der Angebote nutze, beruhigt mich alleine der Gedanke an das Vorhandensein, z.B. einer Toilette. đŸšœ

Dieses Prinzip kann man auf Websites ĂŒbertragen:
Ich lasse mich eher auf das Angebot einer Website ein, wenn die Fragen nach Rechtssitz, Versandkosten, RĂŒckgaberechten, Mindestbestellwert, Zahlmethoden, oder Sicherheit zu Beginn geklĂ€rt werden. ✅

Auch außerhalb von Shops ist die Hygienephase wichtig. Eine aussagekrĂ€ftige Überschrift, die beschreibt um was es geht, sorgt fĂŒr Klarheit und bietet den Nutzer:innen Orientierung.

Drei Leicht umzusetzende Maßnahmen zur Verbesserung der Website-Hygiene:

👉 Logoleiste bzw. Trustet Shop Siegel
Unklarheiten aufrÀumen und Vertrauen erzeugen

👉 Prominente Platzierung einer Festnetznummer
Auch wenn die wenigsten Besucher diese nutzen, es wird suggeriert: Wir sind eine reales Unternehmen mit echten Menschen, Du kannst jederzeit anrufen.

👉Portraitfotos von Kundenbetreuer
Sorgt fĂŒr das gute GefĂŒhl: Beratung ist nicht weit.

Welche weiteren Maßnahmen sind fĂŒr eine optimale Website-Hygiene relevant?

Danke an Johannes Ippen – Kapitel Nutzer (ver)fĂŒhren aus seinem Buch „Web Fatale“

Sebastian Thönnes, Webdesigner und User-Interface-Designer

Über den Autor:
Sebastian Thönnes

Hallo, ich bin Sebastian Thönnes. Großartiges Webdesign ist mein Element. Hier schreibe ich ĂŒber die Themen Webdesign, User-Experience Design und User-Interface Design. Außerdem schreibe ich ĂŒber persönliche Erfahrungen und meine Learnings. Ich liebe Design, Espresso und im Winter Ingwer-Zitrone-Shots.